Bewerbungstipps
Kopfzerbrechen: die Bewerbung

Die Entscheidung ist gefallen – du möchtest Teil der Food-Familie werden. Dann heißt es jetzt, einen wichtigen Schritt zu gehen: die Bewerbung vorzubereiten und einzureichen. Auf unserer Website hast du die Gelegenheit, ein vorgefertigtes Online-Formular zu nutzen oder Dateien von deinem PC hochzuladen. Die wichtigsten Informationen für die Personalabteilung des Betriebes, in dem du dich bewirbst, sind folgende: ein vollständiger Lebenslauf, die Angaben zu deiner Motivation für die Bewerbung und deine bereits absolvierten Praktika sowie Freizeitaktivitäten oder Ehrenamt. Achte darauf, dass es in deinen Unterlagen keine Fehler gibt. Du solltest in deiner Bewerbung sehr deutlich sagen, warum du ausgerechnet für dieses Unternehmen arbeiten möchtest und warum  du glaubst, dass du dafür auch geeignet bist. Nimm dir Zeit zu überlegen, was du genau sagen möchtest und formuliere so exakt wie möglich. Füge der Bewerbung ein Foto von dir hinzu, auf dem du sachlich gekleidet bist, nur wenig Make-up trägst und ein freundliches Gesicht machst. Lass der Bewerbung den Grad an Aufmerksamkeit zukommen, der ihr zusteht, aber mach dich nicht fertig – du kannst das, ganz sicher.

Herzklopfen: das Vorstellungsgespräch

Auch, wenn viele Betriebe dringend Auszubildende suchen, heißt das noch lange nicht, dass jeder/jede eingestellt wird. Vielmehr muss man sich einen guten Ausbildungsplatz auch erkämpfen und das beginnt mit einer guten Bewerbung. Hat man das geschafft und wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen, kommt es sehr darauf an, wie dieser Termin läuft.

Hier die wichtigsten Tipps für den Tag, an dem das Herz schon mal etwas schneller schlägt:

 

  • Terminbestätigung:

Wenn das Unternehmen es wünscht, bestätige bitte den Termin – telefo­nisch oder schriftlich.

 

  • Vorbereitungen treffen:

Lies deine Bewerbungsunterlagen noch einmal in Ruhe durch.
Überlege, warum du dich beworben hast, welches deine Motivation war und worin du den Erwartungen deines Ausbilders entsprichst.
Informiere dich ausführlich über die Firma.
Bereite dir ein paar Fragen vor, die du selbst in dem Vorstellungsge­spräch stellen willst.
Übe das Vorstellungsgespräch mit Eltern oder Freunden.

 

  • Outfit:

sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild
nicht zu schick und nicht im Freizeit-Look (keine Turnschuhe)
Make-up und Schmuck nur dezent verwenden
die Kleidung muss zu dir und zum Stil des Betriebes und des Ausbildungs­berufes passen

 

  • Timing:

Kläre rechtzeitig die Anfahrt zum Ausbildungsbetrieb.
Unpünktlichkeit macht einen schlechten Eindruck.
Kalkuliere für den Weg einen Zeitpuffer von 30 bis 60 Minuten ein.

 

  • Verhalten im Vorstellungsgespräch:

Achte auf die Körpersprache, denn auch ohne viele Worte kannst du et­was von dir preisgeben, ohne dass du es merkst.

 

Was du vielleicht gefragt wirst:

Wir haben hier für dich ein paar typische Fragen zusammengestellt, die du beantworten können solltest:

  • Warum bewerben Sie sich für diesen Ausbildungsberuf?
  • Welcher Beruf käme für Sie sonst noch in Frage?
  • Warum halten Sie sich für diesen Beruf geeignet?
  • Welche Vorstellungen haben Sie von diesem Beruf?
  • Warum haben Sie sich gerade bei unserer Firma beworben?
  • Haben Sie schon praktische Erfahrungen sammeln können?
  • Welche sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
  • In welchen Fächern hatten Sie Schwierigkeiten? Warum?
  • Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?
  • Wie sehen Ihre beruflichen Zukunftspläne aus?
  • Welche Hobbys haben Sie? Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Fragen zum aktuellen Tagesgeschehen

 

Unser Tipp: Lies in den Tagen vor dem Vorstellungsgespräch regelmä­ßig die Zeitung oder sieh dir Nachrichten im Fernsehen an.

Deine Bühne: jetzt kannst du fragen

Gegen Ende des Gesprächs wird man dich fragen, ob du noch Fragen hast. Erliege hier bloß nicht der Versuchung, so schnell wie möglich aus der vielleicht aufregenden Situation zu entkommen und mit den Schultern zu zucken! Fragen bedeutet, dass man Interesse zeigt, etwas wissen und wirklich mitmachen möchte. Vermeide Fragen, deren Antwort du ganz einfach auf der Website des Unternehmen finden könntest. Gut dagegen: „Auf Ihrer Website habe ich gesehen, dass…. Dazu habe ich eine ergänzende Frage, nämlich….“ Das zeigt, dass du dich gut vorbereitet hast und tatsächlich an der Ausbildung interessiert bist. Typische Fragen könnten zum Beispiel sein:

  • Wie viele Auszubildende beschäftigt Ihr Unternehmen?
  • Welche Abteilungen und Bereiche des Betriebes lerne ich in meiner Ausbildung kennen?
  • Wie findet der Berufsschulunterricht statt?
  • Wie ist die Übernahmechance nach der Ausbildung?
  • Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es?

 

Das klingt alles etwas beängstigend? Lass dich nicht einschüchtern! Und immer daran denken: die Personalverantwortlichen, mit denen du sprichst, haben auch alle einmal ein erstes Vorstellungsgespräch in ihrem Leben gehabt. Und das haben sie nicht vergessen. Sie verstehen durchaus, wie du dich fühlst und lassen dich weder hängen noch drängen sie dich mit miesen Fragen in die Ecke. Nur gut vorbereitet, das solltest du wirklich sein.

Und nun: viel Glück.